Unterstützung für Japan

08.04.11

Hilfe für Japan.
Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG spendet 20.000 Euro.

Japan - ein Land zwischen Hochtechnologie und jahrtausende alter Kultur - befindet sich momentan in einer der schwierigsten Situationen seiner Geschichte. Das "Land der aufgehenden Sonne" kämpft nicht nur gegen eine Katastrophe. Am 11. März 2011 erschütterte ein heftiges Erdbeben das ganze Land. Das Tohoku-Erdbeben war eines der stärksten Beben in der japanischen Geschichte mit einer Stärke von 9,0. Als ob das Erdbeben historischen Ausmaßes und der dadurch ausgelöste Tsunami nicht genug gewesen wären, muss Japan nun zudem einen langen, äußerst harten Kampf gegen die Atomkrise führen. Massive Unfälle im Kernkraftwerk Fukushima konfrontieren natürlich vor allem das japanische Volk hautnah mit den unvorstellbaren Folgen der Kernkraft. Sie zwingen aber auch Menschen und Politiker in der ganzen Welt dazu, sich mit den unmittelbaren Folgen von Fukushima aber auch der Sicherheit und möglichen "Restrisiken" von Atomkraft auseinanderzusetzen.

Sapporo präparierte die Erfolgsspur für den PistenBully.
Bereits 1972 lieferten die Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke, Ulm den ersten PistenBully nach Japan. Mit den XI. Olympischen Winterspielen in Sapporo, Japan gelang der internationale Marktdurchbruch. Damit begann der Aufbau des dritten eigenständigen Produktbereiches der Geländefahrzeuge. Bis heute wurden 1.375 Maschinen nach Japan verkauft. Damit ist Japan - gemessen an den Absatzzahlen - für die Kässbohrer Geländefahrzeug AG der fünftgrößte Markt nach Österreich, den USA, Frankreich und der Schweiz. Neu bestellte PistenBully werden aufgrund der großen Entfernung bereits immer im August auf die Reise geschickt.

Partner in Japan ist die Snow Systems Co., Ltd.- eine selbständige Generalvertretung mit Zentrale in Tokio. Dort sitzen nicht nur Verwaltung und Vertrieb, sondern auch die Service-Zentrale und das Ersatzteillager. Vertrieben und gewartet werden PistenBully aber auch in der Snow Systems-Niederlassung nahe Sapporo in direkter Nachbarschaft zu den Skigebieten auf Japans Nordinsel Hokkaido. Gleichzeitig kann die rund 20-köpfige Snow Systems-Mannschaft bei Bedarf aber auch auf die Zweigstellen und Kapazitäten der Muttergesellschaft Nippon Cable zurückgreifen, welche die Snow Systems Produkte über ihre acht Niederlassungen in ganz Japan verkauft.

Über die Jahre entstanden nicht nur viele intensive, geschäftliche Kontakte, sondern auch zahlreiche persönliche Verbindungen. Eine häufige Frage, die sich viele Menschen in den letzten Wochen gestellt haben ist "Wie kann ich den Menschen in Japan helfen?" Mit 20.000 Euro will die Kässbohrer Geländefahrzeug einen kleinen Beitrag zur Linderung der vielen Nöte leisten. "Wir haben über unsere Vertretung in Tokio gespendet. Unsere japanischen Partner wissen am besten, wo das Geld sinnvoll eingesetzt werden kann", sagt Hans-Peter Müller, Vertriebs- und Marketingleiter für PistenBully. Der Betrag wurde bereits an eine Unterabteilung des japanischen roten Kreuzes weitergeleitet, die sich speziell um Erdbeben- und Tsunamiopfer kümmert.

Wir - die Kässbohrer Geländefahrzeug AG mit dem gesamten PistenBully-Team - wünschen den Menschen in Japan, dass dort möglichst bald wieder "die Sonne aufgehen" möge und sie wieder zu einem Leben in Normalität zurückkehren können.

Sie wollen ebenfalls helfen?
Fassungslos sitzt man zwischen den Nachrichten und dem Bilderstrom aus Japan. Welche Hilfe die Opfer in Japan brauchen, ist für Außenstehende derzeit kaum zu beurteilen. Für Spenden, die wirklich vor Ort ankommen, empfiehlt die Stiftung Warentest die Liste des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), die fünf verlässliche Hilfsorganisationen mit Partnern vor Ort umfasst: Aktion Deutschland hilft, Deutsches Rotes Kreuz, Caritas International, die Katastrophenhilfe der Diakonie und World Vision.
Nähere Informationen erhalten Sie auf www.dzi.de.